Anhaltende Schmerzen nach einem chirurgischen Eingriff an der Wirbelsäule sind typisch für das Postnukleotomie-Syndrom. Die Schmerzen treten vor allem im Lendenwirbelsäulenbereich, in der Hüfte, im Bein oder Kniegelenk auf. Es ist von Patient zu Patient unterschiedlich, wann nach der Operation diese Beschwerden auftreten.

Es gibt mehrere mögliche Ursachen: Probleme während der Operation, Verwachsungen und Vernarbungen, Entzündungen der Wirbelsäulenkörper oder falsche postoperative Versorgung. Ein erneuter Bandscheibenvorfall könnte ebenfalls vorliegen.

Zur Behandlung des Postnukleotomie-Syndroms ist zuerst eine Ursachenforschung wichtig. Der Arzt veranlasst meistens eine MRT-Untersuchung mit Kontrastmittel, da man auf dieser Aufnahme auch Narbengewebe im Wirbelkanal erkennen kann. Oft ist es jedoch trotz sorgfältiger Diagnostik nicht möglich, eine eindeutige Ursache der chronischen Schmerzen festzustellen.

Sowohl konservative Therapien als auch operative Eingriffe kommen bei einem Postnukleotomie-Syndrom in Frage.