Das Wort „skolios“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „krumm“. Bei Skoliose handelt es sich um eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule. Zusätzlich sind einzelne Wirbelkörper verdreht. Eine Skoliose kann verschiedene Ursachen haben: Möglich sind angeborene Fehlbildungen sowie Muskel- oder Nervenschädigungen. Zu etwa 80 Prozent entsteht die Wirbelsäulenverkrümmung ohne erkennbare Ursache.

Oft bleibt eine Skoliose lange Zeit unbemerkt. Denn erst, wenn sich die verkrümmte Wirbelsäule langsam abnutzt, treten Beschwerden auf. Eine dauerhafte Fehlhaltung führt zu Muskelverspannungen. Die Betroffenen leiden unter Schmerzen in der Schulter, im Nacken, im Rücken oder im Kopf. Durch die Fehlbildung kann sogar der Rumpf krankhaft verkürzt sein und innere Organe wie Herz, Lunge, Nieren, Darm und Magen belasten.

Eine Skoliose sollte immer behandelt werden. Bei einer beginnenden Skoliose reichen meistens krankengymnastische Übungen. Ist die Fehlstellung fortgeschritten, hilft den Betroffenen manchmal ein Stützkorsett. Bei einer schweren Skoliose kann eine Operation sinnvoll sein. Im Rahmen des chirurgischen Eingriffs korrigiert der Arzt die verkrümmte Wirbelsäule und stabilisiert diese in ihrer neuen Form.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

abnutzungsbedingte Kyphoskoliose der Lendenwirbelsäule im Erwachsenenalter